Und weiter geht es mit den Weihnachtsbräuchen in anderen Ländern. Vergessen Sie bitte nicht, rechtzeitig bei HomeForHome nach einer geeigneten Unterkunft zu suchen, bzw. Ihre Suche zu veröffentlichen. Sie wissen ja, es ist GRATIS.
Heute geht es nach Island. Hier gibt es keinen Weihnachtsmann, sondern insgesamt 13 Weihnachtskerle, die Jólesveinar. Jólesveinar sind die Söhne eines Riesen Ehepaares, die zwecks Nahrungsbeschaffung unartige Kinder einfingen.
Im Lauf der Jahre übernahmen die 13 Söhne das Kommando, die schon deswegen weniger schrecklich sind, weil sie nur noch Kobolde sind. Ihre Namen sind eher harmlos, zum Beispiel Türknaller, Fenstergucker oder Kochlöffellecker!!! Auch sie werden erzieherisch tätig, allerdings belohnen sie die braven Kinder, in dem sie Süßigkeiten und Geschenke in die bereitgestellten Schuhe legen. Bestrafen tun sie auch: böse Kinder bekommen bloß vergammelte Kartoffeln! Die Kerle haben ihre Auftritte zwischen dem 12. und 24. Dezember, jeden Tag kommt ein anderer.
Auch gibt es noch eine Weihnachtskatze, die Jòlaköttur heißt. Fleißige Leute bekommen von ihr einen Pullover, allerdings mussten die Isländer die Wolle dazu selber spinnen. Faule Menschen, die nicht genug Wolle versponnen hatten, wurden deshalb aufgefressen. Heutzutage ist das zum Glück nicht nur wegen dem Zeitmangel nicht mehr so gefährlich, denn Wolle kann man ja inzwischen im Kaufhaus erstehen. Und die eventuell trotzdem vorhandene Angst vor der Katze bekommt man in den Griff durch den Genuss von “Weihnachtskatzenbier” mit viel Zimt und Kardamom!
Na, Lust auf Island? Sicherheitshalber vergessen Sie aber nicht das Wollknäuel mitzunehmen oder zu besorgen, man weiß ja nie….













