Nur wenige werden behaupten, daß es einfach sei, einen Haustausch wirklich erfolgreich vorzubereiten und durchzuführen. Im Gegenteil, wenn ihr nicht unbedingt in einem der begehrtesten Urlaubsgebiete wohnt, dann bedarf es vielleicht schon etwas Mühe, daß alles perfekt klappt, aber die Mühe lohnt sich bestimmt!
1. Ihr werdet in der Regel einige mögliche Tauschpartner kontaktieren müssen, bevor ein Tausch für beide Seiten möglich ist. Also verfasst einen wirklich netten Text für ein erstes Anschreiben, das ihr dann an diverse (oder alle) mögliche Partner e-mailt.
2. Jede Stadt, ob groß oder klein, hat ihre Sehenwürdigkeiten und Attraktionen. Wenn euch nicht genug dazu einfällt, dann geht doch mal zu eurem örtlichen oder regionalen Tourismusbüro, die wissen bestimmt, was es in der Umgebung alles zu sehen gibt.
3. Begrenzt euch bei eurer Suche nicht unbedingt nur auf die Leute, die gerade genau eure Gegend als Wunschziel angegeben haben. Schaut vor allem auf die Altersgruppe, ob Familie, Paar oder Einzelperson, und kontaktiert einfach alle, die in eurer Wunschgegend leben. Viele Mitglieder haben evtl. nur noch nie daran gedacht, daß sie vielleicht auch mal eure Stadt besuchen könnten
4. Oft sind Haustausch-Anbieter auch absolut offen bezüglich des Landes, das sie gerne besuchen würden. Sie wollen einfach mal sehen, wohin der Haustausch sie führt. Seid also auch bei eurer Suche so offen wie möglich.
5. Die attraktivsten Tauschangebote - vor allem wenn ihr zum Haustausch-Urlaub fliegt - beinhalten oft außer dem Haus oder der Wohnung auch das Auto. Das ist sicher nicht Jedermanns Sache, aber ihr müßt euch dabei immer vor Augen halten, daß der Tausch ja auf Gegenseitigkeit beruht. Eure Tauschpartner werden auf euer Auto genauso gut aufpassen, wie ihr auf deren Auto. Mietwagen können vor allem bei längeren Aufenthalten sehr teuer werden.

Trabbi oder Sportwagen ... was wird es wohl sein?

6. Und vor allem: Seid nett und freundlich wenn ihr Anfragen bekommt, und beantwortet jede Anfrage, auch wenn der Termin oder das Ziel nicht in eure Pläne paßt. Denkt immer an Punkt 3 oben. Auch wenn ihr euch zum Beispiel absolt auf einen Sommerurlaub in Spanien festgelegt habt, solltet ihr euch ganz genau überlegen, ob ihr eine Anfrage aus Griechenland - oder aus der Karibik - ignorieren solltet … der Flug ist sicher weiter und teurer, aber möglicherweise könntet ihr einen absoluten Traumurlaub verpassen …











Waschmaschine, Spülmaschine?
Computer, Internet, WiFi. Das ist sicher ein Thema für einen extra Blog Artikel, aber hier nur kurz angesprochen: Beim Computer solltet ihr euch vorher mit den Tauschpartnern absprechen, wie ihr das handhaben wollt. Eventuell habt ihr eure gesamten Finanzen gespeichert, und ihr wollt deshalb nicht, daß jemand anderes euren Computer benutzt. Das ist ok, aber sprecht es einfach vorher an, damit es hinterher keine Fragen gibt.

Sind Küche, Bad, Wohn- und Schlafzimmer so sauber, daß ihr sie jederzeit euren Gästen anbieten könnt, ohne daß ihr euch für die Unordnung oder mangelnde Sauberkeit entschuldigen müsst? Ich will damit nicht sagen, daß der Standard unbedingt immer den Anforderungen eurer Mutter (oder gar Schwiegermutter!) entsprechen muß, aber macht euch ganz einfach ein paar Gedanken hierüber.
Denkt ganz einfach darüber nach, wie ihr aus eurem Haustausch für alle Beteiligten das Beste machen könnt. Wenn ihr nach dem Haustausch von euren Tauschpartnern eine wirklich gute Bewertung bekommt, dann steigen eure Chancen, daß ihr bei Home for Home wirklich begehrte Tauschpartner werdet, und ihr könnt euch dann vielleicht bald aussuchen, wo ihr denn für eure nächsten ‘Tauschferien’ gehen wollt.
