Eine Sache, die mir immer bewusst wird, wenn ich in Europa herumreise, ist dass an den unterschiedlichen Orten Europas, die Luft unterschiedlich ist. An jedem Ort hat die Luft ihre eigene Konsitenz, ihren eigenen Duft. Gerade in Marseille ist es sehr offensichtlich.
Ihr werdet erleben, wie lebhaft Marseille sein kann, wenn ihr einfach nur die Straßen entlang lauft zum Hafen. Wenn ihr am Hafen ankommt, werdet ihr berauscht werden von dem Anblick dem türkisblauen Meer, das vor euch liegt.
Der Hafen erfüllt von Leben, von Menschen und es gibt eine Menge Plätze, an denen an ihr leckere Spezialitäten essen könnt. Setz euch draußen auf die Terassen und nutz diese Gelegenheit saugt die Geschichte von der ältesten Stadt in Frankreich auf. Ihr könnt hinauf schauen zur majestätischen Phare de Sainte Marie-Leuchtturm oder euch über den berühmten Fischmarkt freuen.
Im Centre Bourse liegt das Geschichtsmuseum. Es umfasst eine große Sammlung an antiken Zurückbleibseln, inklusive Akten der Griechen, der römischen Geschichte oder von Marseille. Alternativ könnt ihr auch die Kathedrale von Sainte-Marie-Majeure hinaufsteigen. Die aus dem vierten Jahrundert stammende Kathedrale mit all ihrem Glanze ist im Romanisch-Byzantinischen Stil gebaut. Tatsächlich wurde die Kathedrale im 19. Jahrhundert restauriert, aber sie hat immernoch ihr originales romanisches Querschiff, Chor und Altar aus dem Mittelalter, die vor der Zerstörung durch den öffentlichen Aufstand geschützt waren.
Marseille ist berühmt für die französische Hip Hop-Szene. Die Gruppe IAM entstand aus Marseilles Hip-Hop-Bewegung, ebenso wiedie Gruppen Fonky Family, 3ème Oeil und Psy 4 de la rime.
Aber das was mich am meisten an Marseille beeindruckt hat, waren die Menschen. Manchmal wenn ihr ins ausland geht, eurer Urlaub kann einen negativen Beigeschmack bekommen durch die Aussagen der Einheimischen wie “Nicht noch so ein Turist!”, aber in Marseille war das nicht der Fall. Wir blonden, hellhäutigen Deutschen sind sehr leicht als Turisten zu entlarven. Aber das gab den Menschen in Marseille keinen Grund dazu ungeduldig mit uns zu sein oder uns mit weniger Respekt zu behandeln. Eher im Gegenteil! Die Menschen halfen uns nicht nur, die richigen Plätze zu finden und uns Ratschläge zu geben, sondern vor allem halfen sie uns mit unserem Französisch und machten ein paar lustige Scherze. An fast jedem Ort an dem wir waren, war es das gleiche. Die Stadt ist herrlich und die Luft ist so schön, aber was den Trip unvergesslich für mich machte waren die Menschen. Die Marseillaner. Unsere Helden!












